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Regelversorgung

Gleichartiger und andersartiger Zahnersatz

Natürlich haben Sie auch künftig die Möglichkeit, eine andere Therapie zu wählen als die Regelversorgung. Der Festzuschuss geht Ihnen dabei nicht verloren. Ihr Zahnarzt unterscheidet hier zwischen gleichartigem und andersartigem Zahnersatz.

Von gleichartigem Zahnersatz wird gesprochen, wenn zu der Regelversorgung noch zusätzliche Leistungen hinzu kommen.
Von andersartigem Zahnersatz wird gesprochen, wenn Sie sich für eine Therapie entscheiden, die sich komplett von der Regelversorgung unterscheidet.

Ein Beispiel:
Der Zahn 15 (zweiter kleiner Backenzahn im rechten Oberkiefer) fehlt. Die Regelversorgung bei diesem Befund ist eine Brücke. Die Hälfte der durchschnittlichen Kosten für diesen Zahnersatz erhalten Sie als Festzuschuss.
Wünschen Sie aus ästhetischen Gründen eine keramische Vollverblendung Ihrer Brücke (=gleichartiger Zahnersatz), so tragen sie die Kosten für diese Zusatzleistung, wie bisher auch, selbst. Sie berechnen sich nach der privaten Gebührenordnung für Zahnärzte, der GOZ.

Entscheiden Sie sich anstelle der Brücke für eine Implantatkonstruktion (=andersartiger Zahnersatz), so erhalten Sie von der Krankenkasse Ihren Festzuschuss erstattet. Ihr Zahnarzt rechnet diesen Zahnersatz als Privatleistung mit Ihnen ab.

Ein anderes Beispiel für andersartigen Zahnersatz:
Ihnen fehlen im Oberkiefer mehr als 4 Zähne.
Aus zahnmedizinischer Sicht könnte eine Lücke durch eine Brücke geschlossen werden. Die Kassenregelung schreibt in diesem Fall eine herausnehmbare Prothese vor.

Bisher war für den Fall, dass Sie sich für die komfortablere und ästhetische Lösung, die Brücke, entschieden haben, keine Zuzahlung durch die Krankenkasse möglich. Nun bekommen Sie auf alle Fälle den Zuschuss für die Regelversorgung.

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