Auswahl nach Buchstabengruppen


A - E



A
Abrasion
Allergie
Amalgam
Aminfluorid
Approximalkaries
Approximalraumreinigung


B
Babytee-Karies
Backenzähne
Bakterien
Bass-Technik
Bleichen von Zähnen
Bluten des Zahnfleisches
Borsten
C Calciumfluorid
Chlorhexidin


D
Demineralisation
Dentalhygieniker/in
Dentin
Dentinkanälchen
Dentinkaries
Desensibilisierung
DMF-T/DMF-S Index


E
Eckzähne
Eiertest
Empfindliche Zähne
Empfindliches Zahnfleisch
Ernährung
Erosion

F - I




F
Fissurenversiegelung
Floss
Fluorapatit
Fluorid
Fluoridprophylaxe
Fluoridspülung
Freiliegende Zahnhälse
Friktion
Fruktose
Füllungen


G
Gel/Gelée
Gingivitis
Gingivitisprophylaxe
Glukose
Gruppenprophylaxe
H Halitosis
Homöopathie


I
Individualprophylaxe
Initialkaries
Interdental
Interdentalraumreinigung
Interdentalraumkaries

J - O

J  


K
KAI-Putzsystematik
Karies
Kariesprophylaxe
Kaugummi
Keilförmige Defekte
Kinderzahnpflege
Kohlenhydrate
Kollektivprophylaxe
Kreidefleck
L Lactobacillus acidophilus


M
Medizinische Zahnpasta
Mikrofeine Borstenenden
Milchzähne
Molaren
Munddusche
Mundgeruch
Mundhygiene
Mundspül-Lösung
Mundtrockenheit
N  
O  

P - U



P
Parodontitis
Parodontose
pH-Wert in der Mundhöhle
Plaque
Prämolaren
Prophylaxe
Prophylaxehelferin
Putzkörper
Putztechnik, -systematik
Q  
R Remineralisation


S
Saccharin
Saccharose
Salzfluoridierung
Säureschutz-Test
Schmelzfluorose
Schmelzoberhäutchen
Schmerzempfindliche Zähne
Schneidezähne
Schwangerschafts-Gingivitis
Sekundärkaries
Sorbit
Speichel
SpeicheltestsStomatitis
Streptococcus mutans
subgingival
supragingival
Suprakonstruktion
Süßstoffe
T Traubenzucker
Trinkwasserfluoridierung
U Überempfindlichkeit der Zahnhälse

V - Z



V
Verborgene Karies
Verfärbte Zähne
Versiegelung
Vitamin A
W Weiße Zähne

X
X-Borsten
Xerostomie
Xylit


Z
Zahn
Zahnbelag
Zahnbettentzündung
Zahnbürste
Zähneputzen
Zahnfleischentzündung
Zahnfleischbluten
Zahnfleischrückgang
Zahnhalskaries
Zahnhölzer
Zahnmedizinische Fachhelferin
Zahnmedizinische Prophylaxehelferin
Zahnpasta
Zahnputzmethode
Zahnseide
Zahnspülung
Zahnstein
Zahnverfärbung
Zahnwechsel
Zahnzwischenraumbürsten
Zahnzwischenraumkaries
Zinnfluorid/Aminfluorid
Zucker
Zuckeraustauschstoffe
Zuckerersatzstoffe
Zuckerfrei
Zungenreiniger


Abrasion

Mechanischer Abtrag von Zahnhartsubstanz (Schmelz, Dentin).

Abrasivität von Zahnpasten
Wie abrasiv (abtragend) Zahnpasta auf die Zahnhartsubstanzen (Schmelz, Dentin) wirkt, hängt von der Härte, Menge und Größe der beigefügten Abrasivstoffe (Putzkörper) ab. Besonders bei freiliegenden Zahnhälsen sollte das im Vergleich zum Schmelz weiche Dentin schonend gereinigt werden.

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Allergie

Heftige Reaktion gegen bestimmte Stoffe, die eigentlich für den Menschen harmlos sind (z. B. Hausstaub, Pollen, Tierhaare, aber auch Aromabestandteile wie Menthol oder Konservierungsstoffe).

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Amalgam

Füllungsmaterial für kariöse Zahnschäden, die so weit fortgeschritten sind, dass sie der Zahnarzt aufbohren und füllen muss. Amalgam wird seit Jahrzehnten eingesetzt, hat sich bewährt und ist kostengünstig. Immer wieder werden jedoch Diskussionen wegen der Freisetzung von Quecksilber geführt.

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Aminfluorid

Aminofluoridel agern sich durch ihre chemische Struktur besonders schnell und gut an den Zähnen an.

Spezielle organische Fluoridverbindung. Sie mineralisiert und schützt die Zähne besonders wirksam und sorgt so für optimalen Kariesschutz. Wissenschaftliche Studien beweisen die Wirksamkeit der Aminfluoride. Durch ihre spezielle chemische Struktur (Netzmittel) lagern sie sich besonders schnell und gut an den Zähnen an und fördern die Ausbildung einer fluoridhaltigen Schicht. Diese schützt den Zahn bei Säureangriffen. Gleichzeitig kann der Speichel - und mit ihm das Aminfluorid - auch enge Zahnzwischenräume und Grübchen der Backenzähne besser erreichen. Gerade an solchen schlecht zugänglichen Orten beginnt Karies besonders oft.

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Aproximalkaries

Karies im Zahnzwischenraum. Tritt wegen der oft vernachlässigten Reinigung der Zahnzwischenräume sehr häufig auf. Schutz bietet eine regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume, vor allem unter Anwendung aminfluoridhaltiger Produkte. Aminfluoride bilden auf allen Zahnoberflächen eine Deckschicht, die vor Säureangriffen schützt.

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Aproximalraumreinigung

Gezielte Entfernung der bakteriellen Zahnbeläge zwischen den Zähnen; je nach Weite des Zwischenraums mit Zahnseide, Zahnhölzern, Zahnzwischenraumbürsten oder Floss.

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Babytee-Karies

Bei regelmäßigem Nuckeln von zuckerhaltigen Getränken (z.B. Fertigtees für Säuglinge oder Fruchtsäfte) werden die Zähne ständig von dieser zuckerhaltigen Flüssigkeit umspült. Damit erhalten die säurebildenden Bakterien in der Mundhöhle laufend neue Nahrung. Dies führt zu schwersten Zahnschäden, auch als Zuckertee-Karies oder Saugerflaschen-Karies (nursing bottle caries) bezeichnet. Der zahnärztliche Fachbegriff ist „frühkindliche Karies“ oder „Early childhood caries (ECC)“.

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Backenzähne

Mahlzähne; bleibende, große, mehrhöckerige Backenzähne. Die ersten Molaren (Sechsjahrmolaren) brechen etwa im 6. Lebensjahr hinter den Milchmolaren in die Mundhöhle durch. Sie sind - zusammen mit den bleibenden Schneidezähnen - die ersten bleibenden Zähne in der Mundhöhle, werden allerdings häufig „übersehen“. Etwa im 12. Lebensjahr brechen die zweiten Molaren in die Mundhöhle durch, evtl. erst im Erwachsenenalter die Weisheitszähne. Mit dem Durchbruch der Sechsjahrmolaren (also etwa mit Beginn der Schulzeit) sollte die Kinderzahnpasta durch eine Erwachsenen mit höherem Fluoridgehalt ersetzt werden.

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Bakterien

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Kleinstlebewesen = Mikroorganismen. In der Mundhöhle lebende Bakterien bilden mit der Zeit fest haftende Beläge (Plaque), die bei Zuckerzufuhr ständig Säure produzieren und so zu Zahnschäden (Karies) führen. Stoffwechselprodukte dieser Plaquebakterien können auch zu Entzündungen des Zahnfleisches führen.

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Bass-Technik

Eine Zahnputztechnik für Erwachsene, bei der die Bürste schräg (45° Winkel) am Zahnfleischsaum angesetzt und mit kleinen, rüttelnden Bewegungen über die Zähne geführt wird. So werden Zähne und Zahnfleischsaum gut gereinigt. Die Auswahl der angemessenen Zahnputztechnik sowie eine entsprechende Unterweisung sollte individuell in der zahnärztlichen Praxis erfolgen.

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Bleichen von Zähnen (Bleaching, Tooth Whitening)

Aufhellung von Zähnen mit chemischen Methoden. Das Bleichen von Zähnen soll unter zahnärztlicher Aufsicht geschehen, um die Schädigung von Zähnen und Zahnfleisch zu vermeiden. Eine anschließende Fluoridierung härtet den Zahnschmelz nach dem Bleichprozess.

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Bluten des Zahnfleisches

Wichtigstes Anzeichen einer Zahnfleischentzündung: Das Zahnfleisch blutet, tut aber meist nicht weh. Damit die Entzündung ausheilen und das Bluten abklingen kann, müssen die bakteriellen Beläge vor allem am Zahnfleischsaum möglichst vollständig beseitigt werden, am besten mit einer weichen und sanften Zahnbürste mit mikrofeinen Borstenenden. Die richtige Zahnpasta fördert bei regelmäßiger Anwendung spürbar die Regeneration von gereiztem Zahnfleisch. Eine gute Mundspüllösung schützt zusätzlich wirksam vor Gingivitis, Parodontitis und fördert eine gesunde Mundflora.

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Borsten

Die Borsten einer Zahnbürste sollten generell aus Kunststoff sein, da Naturborsten leicht brechen und die scharfen Bruchkanten das Zahnfleisch verletzen können. Die Kunststoff-Borsten sollten eine gute Endabrundung aufweisen oder konisch zulaufen, um Verletzungen von Zähnen und Zahnfleisch zu vermeiden. Harte Borsten können Schäden an der Zahnhartsubstanz verursachen. Aus diesem Grund sind weiche bis mittelweiche Borsten empfehlenswert.

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Calciumfluorid

Verbindung, die sich bei Anwendung fluoridhaltiger Zahnpflegemittel auf der Zahnoberfläche bildet. Wenn der Zahn durch Säure angegriffen wird, wirkt diese Verbindung als Schutzschicht, indem sie sofort Mineralien zur Reparatur des Zahnschmelzes zur Verfügung stellt. Aminfluoridhaltige Präparate bilden besonders gut haftende Calciumfluorid-Deckschichten.

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Chlorhexidin

Vor allem in Mundspülungen verwendeter Inhaltsstoff, der gegen Bakterien, Pilze und Viren wirkt. Plaque-Bakterien werden bei Anwendung von Mundspülungen deutlich reduziert und die Bildung von Zahnbelag über einige Stunden verhindert. Nebenwirkungen von Chlorhexidin sind z. B. reversible Verfärbungen an Zähnen, Zunge und Mundschleimhaut sowie Beeinträchtigung des Geschmackssinns. Lösungen mit höheren Chlorhexidingehalt (> 0,1 %) sind deshalb nur zur kurzzeitigen Anwendung geeignet.

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Demineralisation

Entkalkung; Herauslösen von Mineralien aus dem Zahnschmelz durch Säuren. Überwiegen Demineralisationsprozesse am Zahn, kommt es zu Zahnschäden (Karies). Die regelmäßige Anwendung von elmex® Produkten hemmt die Demineralisation, fördert die Remineralisation und bildet so wirksamen Kariesschutz.

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Dentalhygieniker/in

Speziell ausgebildete Fachkraft, die in der zahnärztlichen Praxis vor allem in der Behandlung und der Betreuung von Parodontitis-Patienten tätig ist. Eine weitere zentrale Aufgabe ist die Aufklärung von Patienten über korrekte Mundhygiene mit dem Ziel oraler Gesundheit.

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Dentin

Zahnbein. Hauptmasse des Zahns; umschließt das Zahnmark. Im Bereich der Zahnkrone wird das Dentin vom Zahnschmelz bedeckt, im Zahnhalsbereich vom Zement und dem Zahnfleisch. Dentin ist weicher als Zahnschmelz, daher ist freiliegendes Dentin besonders empfindlich gegen Abrasion und Säureangriffe.

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Dentinkanälchen

Dentin hat feine Kanälchen, die Reize an den Zahnnerv leiten können. Bei freiliegenden Zahnhälsen ist das Dentin nicht von Schmelz oder Zahnfleisch bedeckt. Die Eingänge zu den Dentinkanälchen liegen offen. Äußere Reize wie Heißes, Kaltes, Süßes, Saures oder Berührungen führen zu Schmerzempfinden. Die regelmäßige Anwendung einer speziellen Zahnpasta, -bürste und -spülung bildet einen Schutzfilm, der diese Kanälchen verschließt und so vor unangenehmen, schmerzhaften Reize schützt.

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Dentinkaries/Zahnhalskaries

Wenn sich die kariöse Zerstörung des Schmelzes erst einmal vom Schmelz ins Dentin ausgebreitet hat, kann sie viel schneller voranschreiten: Die Kanälchenstruktur ebnet der Zerstörung den Weg direkt bis zum Zahnmark.
Freiliegende Zahnhälse haben keine schützende Schmelzschicht und sind daher besonders kariesgefährdet. Die regelmäßige Anwendung spezieller Produkte schützt die Zahnhälse nachhaltig vor Zahnhalskaries. Bitte fragen Sie uns.

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Desensiblilisierung

Linderung des Schmerzempfindens bei freiliegenden Zahnhälsen (siehe auch Dentinkanälchen). So fördert z.B. die regelmäßige Anwendung der elmex® SENSITIVE Produkte die Bildung eines Schutzfilms, der die Weiterleitung der schmerzhaften Reize zu verhindern hilft.

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DMF-T/DMF-S Index

Maßzahl für die Kariesschäden einer Person. Zahl der kariösen (decayed), fehlenden (missing) und gefüllten (filled) Zähne (teeth) bzw. Zahnflächen (surfaces). Kleinbuchstaben bezeichnen Milchzähne.

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Eckzähne

Größte, oft spitz zulaufende Frontzähne zwischen den Schneidezähnen und ersten Backenzähnen. Der Wechsel der Eckzähne des Milchgebisses zu den bleibenden Eckzähnen erfolgt etwa im Alter von 10-12 Jahren.

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Eiertest

Die Eierschale ist ähnlich aufgebaut wie Zahnschmelz. Deshalb kann die Wirkung der elmex® Aminfluoride an einem Ei veranschaulicht werden. Das Ei wird 3 Minuten lang in einen mit elmex® gelée gefüllten Eierbecher eingelegt, dadurch wird die Säureresistenz der Eierschale erhöht. Danach spült man das Ei vorsichtig mit Wasser ab und legt es in ein Glas mit Haushaltsessig. Auf der unbehandelten Fläche bilden sich schnell Gasbläschen. Sie zeigen die beginnende Auflösung der Schale.

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Empfindliche Zähne

Im Bereich freiliegender Zahnhälse ist das Dentin nicht von Schmelz, Zahnzement oder vom Zahnfleisch bedeckt. Ist die dünne Zementschicht abgetragen, liegen die Eingänge zu den Dentinkanälchen offen. Die Kanälchen leiten äußere Reize weiter an den Zahnnerv, was bei äußeren Reizen wie heiß, kalt, süß, sauer oder Berührungen zu Schmerzempfinden führt. Die regelmäßige Anwendung der elmex® SENSITIVE Produkte bildet einen Schutzfilm, der diese Kanälchen verschließt und unangenehme, schmerzhaften Reize zu vermeiden hilft (Desensibilisierung).

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Empfindliches Zahnfleisch

Wenn das Zahnfleisch durch Plaque gereizt wird, die beim Zähneputzen zurückbleibt, beginnt das Zahnfleisch zu bluten und ist entzündet. In solchen Fällen ist es wichtig, die Zähne gründlich, aber schonend weiter zu reinigen.
Bei empfindlichem Zahnfleisch sollte man eine weiche Zahnbürste und eine Zahnpasta, die irritiertes Zahnfleisch regeneriert verwenden.

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Ernährung

Süßigkeiten für zwischendurch mit dem Zahnmännchen Label sind zahnschonend.

Karies entsteht durch Bakterien. Dabei spielt Zucker eine wichtige Rolle. Die Belagsbakterien bauen Zucker ab und produzieren dabei Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Ob raffinierte Zucker, Rohrzucker oder Honig, macht dabei keinen Unterschied. Jedoch ist nicht die Zuckermenge allein entscheidend, sondern vor allem die Häufigkeit des Verzehrs: je öfter Zucker, desto schädlicher. Ein Verzicht auf Zucker ist illusorisch und auch nicht nötig.
Vielmehr sollte man mit den süßen Lebensmitteln bewusst umgehen:
Süßgetränke enthalten bis zu 100 g Zucker in 1 Liter. Werden sie immer wieder in kleinen Schlücken genossen, ist die Gefahr besonders hoch. Wasser oder ungesüßter Tee sind dagegen ideale Durstlöscher.
Ungezuckerte Zwischenmahlzeiten (Gemüse, Früchte, Käse, Brot) sind besser als Süßgebäck, Schokolade, Dörrobst.
Nach dem Verzehr von Bananen mit Wasser oder einer fluoridhaltigen Spülung den Mund gut spülen.
Süßes in Form von Desserts zu den Hauptmahlzeiten essen, danach Zähne putzen.
Für zwischendurch zahnschonende Süßigkeiten wählen. Diese Genussmittel tragen das Zahnmännchen-Symbol.
Light bedeutet nicht zuckerfrei oder gar zahnschonend. Lightprodukte sind lediglich kalorienvermindert. Auf die Inhaltsstoffe achten!
Zuckerbewusstsein entwickeln. Viele unserer Nahrungsmittel und Getränke weisen versteckten Zucker auf. Produktdeklarationen lesen. Auch hinter so unterschiedlichen Bezeichnungen wie Saccharose, Glukose, Glukosesirup, Fruktose, Maltose, Malzextrakt verbergen sich Zucker, die Karies auslösen können. Inhaltsstoffe, die vorne in der Inhaltsstoffliste stehen, sind in der höchsten Konzentration enthalten.

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Erosion

Schmelzabtragung durch chemisch-physikalische Vorgänge. So führt z.B. der häufige und regelmäßige Genuss von Fruchtsäuren – vor allem aus Getränken - zu Verlust von Zahnsubstanz. Auch häufiges Erbrechen – z.B. in der Schwangerschaft oder bei Ernährungsstörungen – kann zu Erosionen führen. Fluoridhaltige Mund- und Zahnpflegemittel reduzieren das Risiko für Erosion.

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Fissurenversiegelung

Aus den Fissuren (enge Spalten vor allem auf den Kauflächen der Backenzähne) lassen sich bakterielle Zahnbeläge oft nur schwer entfernen. Hier entsteht häufig Karies. Bei der Fissurenversiegelung werden diese Spalten mit Kunststoff aufgefüllt. Die Ansiedlung von Zahnbelägen wird so verhindert. Gleichzeitig sind diese Bereiche dann leichter zu putzen. Frisch durchgebrochene Zähne sind besonders kariesempfindlich. Deshalb ist die Fissurenversiegelung vor allem wichtig bei Kindern und Jugendlichen.

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Floss

Zahnzwischenraumpflege bei Brackets mit elmex® multi-floss.

Sonderform der Zahnseide mit einem bauschigen Abschnitt und versteiftem Ende zum Einfädeln. Gut geeignet z.B. für die Zwischenraumpflege bei Trägern von festsitzenden kieferorthopädischen Geräten bzw. Trägern von Kronen, Brücken oder Implantaten. Zur Verbesserung des Kariesschutzes ist elmex® multi-floss mit Aminfluorid getränkt. meridol® special-floss enthält Aminfluorid/Zinnfluorid zum Schutz vor Zahnfleischentzündungen.

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Fluorapatit

Mineralischer Bestandteil des Zahnschmelzes. Entsteht durch Fluorideinbau in den Hauptbestandteil Hydroxylapatit. Dieser Einbau stabilisiert die Apatitstruktur und hilft so, die Zahnhartsubstanz vor Karies zu schützen.

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Fluorid

Fluorid in Salz, Fisch, Schwarztee und Mineralwasser.

Wichtigstes Element der Kariesprophylaxe. Fluoride in Mund- und Zahnpflegemitteln erfüllen drei wichtige Funktionen für die Erhaltung der Zahngesundheit:

Sie fördern die Wiedereinlagerung von Schmelzbestandteilen in den Zahn und verhindern dadurch die Entstehung von behandlungsbedürftigen "Löchern". Ein unter der Zahnoberfläche beginnender Schaden kann durch Fluoridanwendung vollständig geheilt werden.

Bakterien im Zahnbelag (Plaque) wandeln Zuckerbestandteile der Nahrung in Säuren um, die den Zahnschmelz auflösen. Fluoride werden in den Zahnschmelz eingelagert und machen ihn so widerstandsfähiger gegen diese Säureangriffe.

Aminfluoride hemmen zudem den Stoffwechsel dieser Plaquebakterien und reduzieren so die Säureproduktion.

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Fluoridprophylaxe

Verhütung der Zahnkaries durch Anwendung von Fluoriden, vor allem durch lokale Anwendung in Zahnpasten oder Mundspül-Lösungen. Auch Produkte, bei denen das Fluorid in den Körper aufgenommen wird (Salz, Nahrungsmittel oder Mineralwasser) wirken in erster Linie lokal am Zahn.

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Fluoridspülung

Gebrauchsfertige, fluoridhaltige Wirkstofflösung für zusätzlichen Kariesschutz, die bei den heutigen Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Ergänzung der täglichen Mundhygiene darstellt. Man unterscheidet Fluoridspülungen nach ihren Produktleistungen: Zahnspülungen, wie z.B. elmex® Kariesschutz Zahnspülung, dienen vor allem der Kariesvorbeugung. elmex® SENSITIVE Zahnspülung ist speziell geeignet für Personen mit freiliegenden Zahnhälsen und schmerzempfindlichen Zähnen. meridol® Mundspül-Lösung schützt wirksam vor Zahnfleischentzündung (Gingivitis), Zahnbettentzündung (Parodontitis) und Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis) und sorgt für das ökologische Gleichgewicht in der Mundhöhle.

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Freiliegende Zahnhälse

Normalerweise wird der Zahnhals vom Zahnfleisch geschützt. Wenn das Zahnfleisch zurückgeht liegt das Zahnbein (Dentin) frei. Dentin ist weicher als der harte Zahnschmelz und deshalb anfälliger für Zahnhalskaries und Abrasion. Zudem ist es von vielen, feinen Kanälchen, den so genannten Reizleiterkanälchen, durchzogen. Sie leiten äußere Reize, wie heiß, kalt, süß, sauer oder Berührungen an den Zahnnerv weiter. Die spürbare Folge: schmerzempfindliche Zähne.
Hauptursachen für freiliegende Zahnhälse sind vor allem Zahnfleischverletzungen durch zu harte Zahnbürsten, zu hohen Putzdruck oder falsche Putztechnik, Rückgang des Zahnfleisches und Absplittern des Zahnschmelzes durch Zähneknirschen.

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Friktion

Vergleichbar mit dem Lego-Stecksystem:
Legosteine halten auch durch Friktion! Um herausnehmbaren und festsitzenden Zahnersatz ästhetisch miteinander verbinden zu können (unter Verzicht auf sichtbare Klammern), benötigt man parallel ineinander passende Metallfräsungen, z.B. bei Geschiebearbeiten oder Teleskop-Kronen.

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Fruktose

Fruchtzucker. Einfachzucker, der für Diabetiker verträglicher ist als andere Zucker. Wird ebenso wie Haushaltszucker (Saccharose) von den Bakterien des Zahnbelags zu Milchsäure abgebaut und kann so auf Dauer Karies auslösen.

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Füllungen

Wenn die Zahnschmelzdecke über einer entkalkten Stelle einbricht, ist der kariöse Schaden so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr durch Fluoridanwendung repariert (remineralisiert) werden kann. Das „Loch“ muss gefüllt werden. Hierfür werden unterschiedlichste Materialien verwendet. Man unterscheidet metallfarbene Materialien (z. B. Gold, Amalgam) und zahnfarbene Materialien (z. B. Komposite, Kompomere, Keramik).

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Gel/Gelée

elmex® gelée: zusätzlich 1x wöchentlich in Ergänzung zum täglichen Zähneputzen.

Gelartige, dickflüssige Zahnpflegeprodukte, werde als „Gel“ oder „Gelée“ bezeichnet. Zwischen Gel und Gelée gibt es wichtige Unterschiede: Gele sind Zahnpasten mit einem Fluoridgehalt zwischen 1000 – 1500 ppm und mit Putzkörpern (Abrasivstoffen) und. Gelées sind nur in der Apotheke erhältlich und aufgrund ihres höheren Fluorid-Gehaltes (z.B. elmex® gelée 12.500 ppm Fluorid) zur Intensiv-Kariesprophylaxe bestimmt. Sie enthalten keine Putzkörper und sind deshalb nicht abrasiv (schmelzabtragend).

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Gingivitis

Zahnfleischentzündung. Wird durch Stoffwechselprodukte von Bakterien (Plaque) ausgelöst, die den Zahnfleischsaum besiedeln. Wichtigstes Anzeichen sind Schwellung und Bluten des Zahnfleischs. Damit die Entzündung ausheilen kann, müssen die bakteriellen Beläge vor allem am Zahnfleischsaum möglichst vollständig beseitigt werden, am besten mit einer weichen und sanften Zahnbürste wie z.B. der meridol® Zahnbürste mit ihren mikrofeinen Borstenenden. meridol® Zahnpasta fördert die Regeneration von gereiztem Zahnfleisch und hemmt die Plaqueneubildung. meridol® Mundspül-Lösung schützt wirksam vor Gingivitis und fördert das ökologische Gleichgewicht in der Mundhöhle.

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Gingivitisprohylaxe

Vorsorgemaßnahme gegen Zahnfleischentzündung. Wichtigster Aspekt ist die regelmäßige Entfernung bakterieller Zahnbeläge. aronal® forte Zahnpasta mit Vitamin A entfernt schonend und gründlich Zahnbelag und schützt vor Zahnfleischbluten und –entzündungen. Ergänzt wird sie durch die abendliche Anwendung der aminfluoridhaltigen elmex® Kariesschutz Zahnpasta zur Kariesprophylaxe.

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Glukose

Traubenzucker. Wird ebenso wie Haushaltszucker (Saccharose) von den Bakterien des Zahnbelags zu Milchsäure abgebaut und löst so auf Dauer Karies aus.

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Gruppenprophylaxe

Gesundheitsvorsorge bei Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen. Zahnmedizinische Gruppenprophylaxe umfasst Motivation und Instruktion zur häuslichen Mundhygiene, Ernährungsberatung, Fluoridierung und überwachtes Zähneputzen.

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Halitosis

Mundgeruch, oft bedingt durch mangelhafte Mundpflege, tief zerstörte Zähne oder Entzündungsprozesse in der Mundhöhle. Auch eine stark belegte Zunge und die darauf stattfindenden chemischen Prozesse lösen Mundgeruch aus. Hier kann ein "Zungenschaber" Abhilfe schaffen. Mundgeruch kann aber auch durch mundferne Prozesse (Magen- und Darmkrankheiten, Bronchitis, Nieren- und Blasenleiden etc.) ausgelöst werden; dies ist allerdings selten. Bei häufigem oder starken Mundgeruch sollte der Zahnarzt konsultiert werden.

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Homöopathie

Alternative Heilmethode, die mit Wirkstoffen auf Basis der Ähnlichkeitsregel (Ähnliches heilt Ähnliches) in potenzierter Form und kleinster Dosis arbeitet. Während homöopathischer Behandlung sollte auf starke Geschmacks- und Geruchsstoffe verzichtet werden, auch bei Zahnpasten. elmex® mentholfrei Zahnpasta wurde entsprechend dieser Anforderungen mit Homöopathen zusammen entwickelt. Sie ist geruchs- und geschmacksarm sowie frei von ätherischen Ölen.

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Individualprohylaxe

Individuelle Vorsorgemaßnahmen, die im Kindesalter die Gruppenprophylaxe ergänzen und im Erwachsenenalter – da hier keine Gruppenstrukturen wie Schule mehr existieren – vollständig ersetzen. Individualprophylaxe umfasst Maßnahmen wie professionelle Zahnreinigung, Fluoridierung, Karies-Risiko-Diagnostik und individuelle Beratung. In Gesetzlichen Krankenkassen mitversicherte Kinder haben im Alter von 6 – 17 Jahren Anspruch auf regelmäßige Individualprophylaktische Betreuung in der zahnärztlichen Praxis.

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Initialkaries

Erstes Kariesstadium, bei dem nur Schäden unterhalb der Zahnschmelzoberfläche vorhanden sind. Äußere Anzeichen sind weißliche Flecken (Kreideflecke) auf dem Schmelz. Eine sichere Diagnose kann nur vom Zahnarzt und mit Röntgenaufnahmen erbracht werden. Initialkaries ist oft heilbar durch verbesserte Mundhygiene und regelmäßige Fluoridanwendung.

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Interdental

Zwischen den Zähnen.

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Interdentalraumreinigung

Interdentalraumreinigung mit Zahnseide.

Gezielte Entfernung der bakteriellen Zahnbeläge zwischen den Zähnen; je nach Weite des Zwischenraums mit Zahnseide, Zahnhölzern, Zahnzwischenraumbürsten oder Floss.

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Interdentalraumkaries

Karies im Zahnzwischenraum. Wegen der erschwerten Reinigungsmöglichkeit der Zahnzwischenräume ist diese Form der Karies sehr häufig. Die regelmäßige Reinigung der Interdentalräume mit aminfluoridhaltigen Präparaten führt zur Ausbildung einer Schutzschicht, die vor Säureangriffen schützt.
Faustregel = zusätzlich zur Pflege mit der Zahnbürste Frontzähne nur mit Zahnseide, Backenzähne mit Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten reinigen.

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KAI-Putzsystematik

Besonders für Kleinkinder (ab 2 bis 3 Jahren) geeignete Systematik des Zähneputzens, bei der zuerst die Kauflächen, dann die Außen- und schließlich die Innenflächen der Zähne gereinigt werden.

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Karies

Karies im fortgeschrittenen Stadium.

Viele Mikroorganismen in der Mundhöhle ernähren sich von leicht verwertbaren Substanzen - vor allem von Zucker. Dabei scheiden sie Stoffwechselprodukte (Säuren) aus, die den Zahnschmelz angreifen und entkalken (demineralisieren). Als Folge entsteht zuerst unter der noch intakten Schmelzoberfläche eine entkalkte Stelle (Kreidefleck/Initialläsion). Schreitet die Entkalkung weiter voran, bricht die Schmelzoberfläche ein - ein Loch, "Karies", ist entstanden.

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Kariesprophylaxe

Maßnahmen zur Verhütung von Karies. Als wirkungsvollste Vorsorgemaßnahme haben sich in den letzten Jahrzehnten die Fluoride in Zahnpasten erwiesen. Weitere kariesprophylaktische Maßnahmen sind regelmäßige Mundhygiene, gesunde Ernährung und regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen.

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Kaugummi

Das Kauen von Kaugummi – möglichst natürlich ohne Zucker und mit dem Zahnmännchen-Symbol – nach dem Essen fördert den Speichelfluss und hilft so, zahnschädigende Säuren im Mund rascher zu neutralisieren. Kaugummikauen ersetzt allerdings keinesfalls das Zähneputzen, da vorhandene Zahnbeläge dadurch nicht entfernt werden.

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Keilförmige Defekte

Keilförmiger Defekt, verursacht durch falsche Putztechnik.

Kerben im Zahnschmelz, die durch falsche Putztechnik (meist horizontale Putzbewegungen (Schrubben) mit zu hohem Bürstendruck) oder durch die Anwendung zu abrasiver Zahnpasten / zu harter Bürsten entstehen.

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Kinderzahnpflege

Zur Kinderzahnpflege eine erbsengroße Menge elmex® Kinder-Zahnpasta. Die gelbe Borstenfläche der elmex® Lern-Zahnbürste erleichtert die Dosierung.

Milchzähne brauchen besonderen Kariesschutz, weil sie einen weicheren, noch nicht vollständig ausgereiften Schmelz besitzen. Die Anwendung fluoridhaltiger Kinderzahnpasten schützt vor Karies. elmex® Kinder-Zahnpasta enthält hochwirksames Aminfluorid in der zahnärztlich empfohlenen Fluoridkonzentration von 500 ppm. Bereits die ersten Zähnchen sollten täglich, besonders abends, gründlich gereinigt werden: Bis zum 2. Geburtstag sollten die Zähne 1x täglich mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta gereinigt werden, danach 2x täglich. Zum Zähneputzen wird eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta empfohlen. Die gelbe Borstenfläche der elmex® Lern-Zahnbürste erleichtert die Dosierung. Neben der gründlichen Zahnpflege sollte auf eine zahngesunde Ernährung geachtet werden. Durch zu viel Süßigkeiten, klebrige Speisen oder ständiges Nuckeln an süßen Tees und Fruchtsäften sind die Zähne einem dauernden Angriff ausgesetzt. Besser ist es, den Zuckerkonsum auf wenige Male zu konzentrieren und anschließend die Zähne zu reinigen.

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Kohlenhydrate

Organische Verbindungen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Beispiele sind Zucker oder Stärke. Manche Kohlenhydrate - vor allem Zucker - werden von den Bakterien des Zahnbelags sehr schnell zu Säure abgebaut und führen deshalb zu Schäden am Zahnschmelz (Karies).

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Kollektivprophylaxe

Gesundheitsvorsorgemaßnahmen, die die breite Bevölkerung eines Staates erfassen. Zahnmedizinische Kollektivprophylaxemaßnahmen sind die Fluoridierung von Trinkwasser und (bei flächendeckendem Einsatz) von Speisesalz.

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Kreidefleck

Erstes Kariesstadium, bei dem nur Schäden unterhalb der Zahnschmelzoberfläche vorhanden sind. Äußere Anzeichen sind weißliche Flecken (Kreideflecke) auf dem Schmelz. Eine sichere Diagnose kann nur vom Zahnarzt und mit Röntgenaufnahmen erbracht werden. Initialkaries ist oft heilbar durch verbesserte Mundhygiene und regelmäßige Fluoridanwendung.

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Lactobacillus acidophilus

Milchsäurebakterium. Neben Streptokokkus mutans hauptverantwortlich für Karies.

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Medizinische Zahnpasta

Zahnpasta mit klinisch belegter Wirksamkeit, im Falle der elmex® Kariesschutz Zahnpasta zum Beispiel geprüft in der Kariesprophylaxe.

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Mikrofeine Borstenenden

Die mikrofeinen Borstenenden der meridol® Zahnbürste sind konisch zulaufend. Bei Berührung mit den Zahnoberflächen legen sich diese Filamente an ihrem mikrofeinen, hochflexiblen Ende um. Eine Verletzung des Zahnfleisches ist damit ausgeschlossen. Sie erzielen bereits bei geringem Anpressdruck eine effiziente Reinigung, sind lange haltbar und sorgen für ein angenehm pinselartig sanftes Putzgefühl.

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Milchzähne

Milchzähne brauchen besonderen Kariesschutz, weil sie einen weicheren, noch nicht vollständig ausgereiften Schmelz besitzen.

Erste Bezahnung aus insgesamt 20 Zähnen, deren Durchbruch im 6. - 7. Lebensmonat beginnt. Die Milchzähne werden zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr durch bleibende Zähne ersetzt und ergänzt. Sie dienen bis zu diesem Zeitpunkt als Platzhalter für die bleibenden Zähne und sollten deshalb möglichst gesund bleiben, bis sie durch die bleibenden Zähne ersetzt werden. elmex® Kinder-Zahnpasta mit Aminfluorid wurde speziell zum Schutz der noch nicht ausgereiften, weicheren Milchzähne entwickelt.

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Molaren

Mahlzähne; bleibende, große, mehrhöckerige Backenzähne. Die ersten Molaren (Sechsjahrmolaren) brechen etwa im 6. Lebensjahr hinter den Milchmolaren in die Mundhöhle durch. Sie sind - zusammen mit den bleibenden Schneidezähnen - die ersten bleibenden Zähne in der Mundhöhle, werden allerdings häufig „übersehen“. Etwa im 12. Lebensjahr brechen die zweiten Molaren in die Mundhöhle durch, evtl. erst im Erwachsenenalter die Weisheitszähne. Mit dem Durchbruch der Sechsjahrmolaren (also etwa mit Beginn der Schulzeit) sollte die Kinderzahnpasta durch eine Erwachsenen mit höherem Fluoridgehalt ersetzt werden, z.B. morgens aronal® forte Zahnpasta, abends elmex® Kariesschutz Zahnpasta.

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Munddusche

Wasserstrahlgerät zur Entfernung von Speiseresten etc. Die Munddusche entfernt allerdings keine haftenden, bakteriellen Zahnbeläge und kann deshalb die Zahnreinigung mit Zahnbürste und Zahnpasta keinesfalls ersetzen.

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Mundgeruch

Oft bedingt durch mangelhafte Mundpflege, tief zerstörte Zähne oder Entzündungsprozesse in der Mundhöhle. Mundgeruch kann aber auch durch mundferne Prozesse (Magen- und Darmkrankheiten, Bronchitis, Nieren- und Blasenleiden etc.) ausgelöst werden; dies ist allerdings selten. Bei häufigem oder starkem Mundgeruch sollte der Zahnarzt konsultiert werden.

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Mundhyhiene

Maßnahmen zur Entfernung von Speiseresten und bakteriellen Zahnbelägen aus der Mundhöhle. Hilfsmittel für die häusliche Mundhygiene sind Zahnbürsten, Zahnpasten, Zahn- oder Mundspül-Lösungen, Zahnseide, Zahnhölzer und Zahnzwischenraumbürsten.

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Mundspül-Lösung

elmex® SENSITIVE Zahnspülung zum Schutz bei sensiblen Zähnen und vor Zahnhalskaries.

Gebrauchsfertige, fluoridhaltige Wirkstofflösung für zusätzlichen Kariesschutz, die bei den heutigen Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Ergänzung der täglichen Mundhygiene darstellt. Man unterscheidet Fluoridspülungen nach ihren Produktleistungen: Zahnspülungen, wie z.B. elmex® Kariesschutz Zahnspülung, dienen vor allem der Kariesvorbeugung. elmex® SENSITIVE Zahnspülung ist speziell geeignet für Personen mit freiliegenden Zahnhälsen und schmerzempfindlichen Zähnen. meridol® Mundspül-Lösung schützt wirksam vor Zahnfleischentzündung (Gingivitis), Zahnbettentzündung (Parodontitis) und Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis) und sorgt für das ökologische Gleichgewicht in der Mundhöhle.

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Mundtrockenheit

Mangel an Speichelfluss bis zur vollständigen Mundtrockenheit (Xerostomie). Kann als Begleiterscheinung von Erkrankungen auftreten, aber auch durch Medikamente, wie z.B. orale Antidiabetika, blutdrucksenkende Mittel und Psychopharmaka, hervorgerufen werden oder durch Bestrahlung der Speicheldrüsen entstehen. Weil die Remineralisation der Zahnhartsubstanzen durch den Speichel eingeschränkt ist oder ganz fehlt, zeigen Patienten mit reduziertem Speichelfluss - bei entsprechender Ernährung - einen so rapiden Karieszuwachs, dass nur eine besonders intensive prophylaktische Betreuung eine völlige Zerstörung des Gebisses verhindern kann. Wichtig hierbei ist die regelmäßige, evtl. sogar mehrmals tägliche Fluoridierung, z. B. mit elmex® Kariesschutz Zahnspülung oder meridol® Mundspül-Lösung. Der Zahnarzt kann in solchen Fällen auch die häufige Löffelapplikation von elmex® gelée empfehlen.

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Parodontitis

Parodontitis, entzündliche Zerstörung des Zahnhalteapparates.

Entzündliche Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium). Unbehandelt führt eine Parodontitis zu Zahnlockerung und schließlich zum Zahnverlust. Sie geht einher mit dem Auftreten bestimmter Bakterien im Zahnbelag. Im Gegensatz zur Gingivitis (Zahnfleischentzündung) sind die Parodontitis-Schäden nicht völlig reparabel. Allerdings kann das Fortschreiten der Krankheit durch professionelle Belagsentfernung, regelmäßige zahnärztlichen Kontrollen und gute häusliche Mundhygiene verlangsamt werden.

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Parodontose

Früher fälschlicherweise für Gingivitis (Zahnfleischentzündung) verwendeter Begriff. Korrekt verwendet, meint Parodontose eine entzündungsfreie Rückbildung des Zahnhalteapparates. Im Gegensatz werden entzündlichen Prozesse durch die Endung –itis gekennzeichnet.

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pH-Wert in der Mundhöhle

Der pH-Wert in der Mundhöhle wird normalerweise vom pH-Wert des Speichels bestimmt. Dieser bewegt sich um den Neutralpunkt von pH = 7,0 (Normalbereich pH = 6,0 - 7,5). Wird den Bakterien in den Zahnbelägen Zucker zugeführt, so bauen sie diesen unter Energiegewinn zu Säuren ab. Dann sinkt der Wert in der Mundhöhle ab. Liegt er unter pH = 5,5, überwiegt die Demineralisation (Auflösung) des Zahnschmelzes gegenüber der Remineralisation (Einbau von Mineralstoffen). Addieren sich viele solcher Säureangriffe, ohne dass ausreichend Zeit für Reparaturprozesse zur Verfügung steht, so kommt es zu Karies.

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Plaque

Plaque, durch Anfärbung sichtbar gemacht.

Zäher Belag, der sich auf den Zahnoberflächen, vor allem in den Fissuren der Backenzähne in den Zahnzwischenräumen und entlang dem Zahnfleischrand festsetzt. Plaque besteht zum größten Teil aus Bakterien. In 1 mg nasser Plaque findet man ca. 250 Millionen Bakterien. In einem Milligramm Nassgewicht Plaque befinden sich etwa 100 bis 300 Millionen (100.000.000 bis 300.000.000) Keime. Sie sind so klein, dass man sie nur mikroskopisch erkennen kann.
Viele dieser Bakterien sind für die Produktion von zahnschädigenden Säuren verantwortlich. Der Speichel, der diese Säuren neutralisieren könnte, hat bei dieser "Übermacht" kaum noch eine Wirkung.
Außerdem scheiden einige Bakterien Substanzen aus, welche den Zahnbelag klebrig und zäh haftend machen.
Deshalb kann Plaque nur mechanisch – also unter Verwendung von Zahnbürste und Zahnpasta – entfernt werden. Plaquebedeckte Zähne fühlen sich mit der Zunge "pelzig" an, plaquefreie Zähne sind angenehm glatt.

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Prämolaren

Vordere, bleibende Backenzähne mit jeweils zwei Kauhöckern. Die 8 Prämolaren ersetzen die 8 Milchmolaren des Milchgebisses. Sie brechen bis zum 12. Lebensjahr in die Mundhöhle durch.

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Prophylaxe

Verhütung von Krankheiten, vorbeugende Behandlung. Beispiel Fluoridprophylaxe = Vorbeugung von Zahnkaries durch Anwendung von Fluoriden, z.B. durch lokale Anwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten, Mundspül-Lösungen und Karies-Schutzmedizinpräparaten.

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Prophylaxehelferin

Speziell für Prophylaxeaufgaben fortgebildete Mitarbeiterin des Zahnarztes.

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Putzkörper

Putzkörper sind ein wichtiger Bestandteil von Zahnpasten (Gehalt in der Zahnpasta 15 – 50 %). In der Regel sind Putzkörper wasserunlösliche, Stoffe. Putzkörper sollen den Zahnbelag mechanisch entfernen, ohne den Zahnschmelz und, bei freiliegenden Zahnhälsen, das weichere freiliegende Dentin durch Abrasion zu schädigen. Das Abrasionsverhalten hängt von der Härte, der Korngröße und der Oberflächenstruktur des Putzkörpers ab. Zahnpasten für Patienten mit freiliegenden Zahnhälsen müssen besonders schonende Putzkörper enthalten. So werden z. B. in der elmex® SENSITIVE Zahnpasta Polyethylenkügelchen als Putzkörper eingesetzt.

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Putztechnik, -systematik

Zahnreinigung ist nur effektiv, wenn sie nach einer gleichbleibenden, auf die jeweilige Person angepassten Systematik erfolgt.
Eine Basismethode für Kleinkinder (ab 2 bis 3 Jahren) stellt die KAI-Systematik dar, bei der zuerst die Kauflächen, dann die Außen- und schließlich die Innenflächen gereinigt werden.
Eine Basistechnik für Erwachsene ist z. B. die "Bass-Methode", bei der die Bürste schräg (45° Winkel) am Zahnfleischsaum angesetzt und mit kleinen, rüttelnden Bewegungen über die Zähne geführt wird. So werden Zähne und Zahnfleischsaum gut gereinigt. Die Auswahl der angemessenen Zahnputztechnik sowie eine entsprechende Unterweisung sollte individuell in der zahnärztlichen Praxis erfolgen.

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Remineralisation

Reparatur von kleinsten Schmelzschäden durch Wiedereinlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz. Sie wird gefördert durch die Anwendung von fluoridhaltigen Präparaten wie Anwendung von Zahnpasten, Mundspül-Lösungen und höher fluoridhaltigen Karies-Schutzmedizinpräparaten.

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Saccharin

Kalorienfreier, nicht kariesauslösender Süßstoff. 500mal süßer als Saccharose (Haushaltszucker).

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Saccharose

Haushaltszucker. Aus zwei Untereinheiten (Glukose und Fruktose) bestehender Zucker. Saccharose wird von den Bakterien des Zahnbelags zu Milchsäure abgebaut und löst deshalb auf Dauer Karies aus.

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Salzfluoridierung

Das Würzen von Lebensmitteln mit fluoridiertem Salz (250 mg Fluorid pro Kilogramm Salz) ist eine Maßnahme von guter kariesprophylaktischer Wirksamkeit. Sie bildet eine gute Ergänzung zur Verwendung von fluoridhaltigen Mund- und Zahnpflegemitteln.

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Säureschutz-Test

Ein in Haushaltsessig eingelegtes Ei demonstriert den Säureschutz mit elmex® gelée.

Die Eierschale ist ähnlich aufgebaut wie Zahnschmelz. Deshalb kann die Wirkung der elmex® Aminfluoride an einem Ei veranschaulicht werden. Das Ei wird 3 Minuten lang in einen mit elmex® gelée gefüllten Eierbecher eingelegt, dadurch wird die Säureresistenz der Eierschale erhöht. Danach spült man das Ei vorsichtig mit Wasser ab und legt es in ein Glas mit Haushaltsessig. Auf der unbehandelten Fläche bilden sich schnell Gasbläschen. Sie zeigen die beginnende Auflösung der Schale.

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Schmelzfluorose

Erkrankung, die durch langfristige Überdosierung von Fluorid vor dem Zahndurchbruch entsteht. Ihre mildeste Ausprägung sind weißliche Linien oder Flecken auf dem Zahnschmelz. An den bleibenden Zähnen entstehen sie, wenn bis zum Alter von 6-8 Jahren regelmäßig zu hohe Fluoridmengen aufgenommen werden. Da Kleinkinder regelmäßig einen Teil der Zahnpasta verschlucken, sollte bis zu diesem Alter eine Kinder-Zahnpasta mit reduziertem Fluoridgehalt (bis 500 ppm) verwendet werden. Alle Fluoridierungsmaßnahmen (Salz, Tabletten etc.) sollten mit dem Zahnarzt besprochen werden.

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Schmelzoberhäutchen

Pellikel. Unsichtbarer permanenter, dünner Überzug der Zähne, der vorwiegend aus Speichelbestandteilen besteht.

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Schmerzempfindliche Zähne

Im Bereich freiliegender Zahnhälse ist das Dentin nicht von Schmelz oder vom Zahnfleisch bedeckt. Die Eingänge zu den Dentinkanälchen liegen offen und vermitteln Schmerzempfinden bei äußeren Reizen wie heiß, kalt, süß, sauer oder Berührung. Die regelmäßige Anwendung der elmex® SENSITIVE Produkte bildet einen Schutzfilm, der diese Kanälchen verschließt und die unangenehmen, schmerzhaften Reize verhüten kann (Desensibilisierung).

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Schneidezähne

Schaufel- oder meißelförmige Vorderzähne, die zum Abbeißen dienen. Die 8 Milchschneidezähne werden etwa im Alter von 6 Jahren durch 8 bleibende Schneidezähne ersetzt.

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Schwangerschafts-Gingivitis

Das Risiko, an einer Zahnfleischentzündung zu erkranken, ist in der Schwangerschaft deutlich erhöht: nahezu alle schwangeren Frauen entwickeln eine Form der Schwangerschafts-Gingivitis. Der Grund dafür ist die Veränderung verschiedener Hormonspiegel im Körper während der Schwangerschaft. Durch die erhöhte Progesteronkonzentration werden die Gefäße des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut erweitert und das Gewebe durchlässiger für die von den Plaque-Bakterien produzierten Giftstoffe. Diese erhöhte Durchlässigkeit des Zahnfleisches ist verantwortlich dafür, dass während der Schwangerschaft bereits geringe Plaquemengen im Bereich des Zahnfleischsaumes zu Entzündungen führen können. Um die Zahnfleischentzündung und ein Fortschreiten des Prozesses zu vermeiden, ist es wichtig auf die Alarmsignale zu achten: Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten und Mundgeruch.

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Sekundärkaries

Karies, die sich am Rand einer Füllung bildet. Sie entsteht, wenn sich am Rand einer Füllung feine Spalten befinden, in denen Belagsbakterien gut anhaften können.

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Sorbit

Zuckerersatzstoff; etwa halb so süß wie Haushaltszucker. Als „Sionon“ süß schmeckender Zuckerersatz für Diabetiker; löst praktisch keine Karies aus. Kann in größeren Mengen zu Durchfällen führen.

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Speichel

Von den Speicheldrüsen gebildete Mundflüssigkeit. Speichel bewahrt die Schleimhäute vor Austrocknung, spült die Mundhöhle, puffert entstehende Säuren ab und liefert Mineralien zur Remineralisation des Zahnschmelzes. Patienten mit reduziertem Speichelfluss können einen rapiden Karieszuwachs aufweisen, der nur mit besonders intensiver prophylaktischer Betreuung verhindert werden kann. Wenn sich Ihr Mund öfters trocken anfühlt oder Sie regelmäßig Arzneimittel wie orale Antidiabetika, Blutdrucksenker oder Psychopharmaka einnehmen fragen Sie Ihren Zahnarzt um Rat.

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Speicheltests

Nachweis und zahlenmäßige Bestimmung von Kariesbakterien im Speichel und Untersuchung der Fließrate und Pufferkapazität des Speichels. Speicheltests können die Bestimmung des individuellen Kariesrisikos ergänzen.

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Stomatitis

Entzündung der Mundschleimhaut, die sich durch oft kaum erkennbare Rötungen, Schwellungen und evtl. bräunlich abwischbare Beläge auszeichnet. Im Gegensatz zu den chronischen Entzündungen sind akute Mundschleimhautentzündungen äußerst schmerzhaft.

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Streptococcus mutans

Bakterienart, die maßgeblich an der Kariesentstehung beteiligt ist. Hauptbestandteil der Plaque.

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subgingival

Unterhalb des Zahnfleischsaumes gelegen.

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supragingival

Oberhalb des Zahnfleischsaumes gelegen.

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Suprakonstruktion

Den auf dem Implantat getragenen Zahnersatz nennt man Suprakonstruktion (implantatgestützter Zahnersatz). Das kann z.B. eine Krone, eine Totalprothese, aber auch eine Brücke sein.

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Süßstoffe

Kalorienfreie, nicht kariesauslösende Zuckerersatzstoffe wie Saccharin, Zyklamat und Aspartam. Sie sind bis zu 300mal süßer als Haushaltszucker.

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Traubenzucker

Glukose. Wird ebenso wie Haushaltszucker (Saccharose) von den Bakterien des Zahnbelags zu Milchsäure abgebaut und löst so auf Dauer Karies aus.

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Trinkwasserfluoridierung

Älteste Form der kollektiven Kariesvorbeugung. In den USA seit den 40er Jahren gebräuchlich. Dort trinken etwa 110 Millionen Menschen regelmäßig fluoridiertes Wasser. Die optimale kariesprophylaktische Konzentration liegt bei einem Milligramm Fluorid pro Liter Trinkwasser. In Deutschland gibt es keine Trinkwasserfluoridierung; in der Schweiz wird das Trinkwasser lediglich im Kanton Basel-Stadt fluoridiert. Eine Alternative stellt die Verwendung von fluoridhaltigem Speisesalz dar.

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Überempfindlichkeit der Zahnhälse

Im Bereich freiliegender Zahnhälse ist das Dentin nicht von Schmelz oder vom Zahnfleisch bedeckt. Die Eingänge zu den Dentinkanälchen liegen offen und vermitteln Schmerzempfinden bei äußeren Reizen wie heiss, kalt, süss, sauer oder Berührung. Die regelmäßige Anwendung der elmex® SENSITIVE Produkte bildet einen Schutzfilm, der diese Kanälchen verschließt und die unangenehmen, schmerzhaften Reize verhüteten kann (Desensibilisierung).

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verborgene Karies

Karies, die an der Zahnoberfläche nicht zu sehen ist, sich aber unterhalb der Oberfläche schon relativ weit ausgedehnt hat, vor allem an den Kauflächen der Backenzähne. Diese Art der Karies kann nur mit Hilfe von Röntgenaufnahmen festgestellt werden.

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verfärbte Zähne

Die Zähne sind von einem unsichtbaren, dünnen Überzug bedeckt (Schmelzoberhäutchen / Pellikel). Hier können körperfremde Farbstoffe eingelagert werden und zu Verfärbungen führen. Diese Farbstoffe stammen meist aus der Nahrung (aus Früchten, gefärbten Lebensmitteln, Tee, Kaffee, Rotwein etc.) und aus Tabakwaren (Teer). Gute Mundhygiene und/oder professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt verhindern bzw. beseitigen Verfärbungen.

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Versiegelung

Aus den Fissuren (enge Spalten) auf den Kauflächen der Backenzähne lassen sich bakterielle Zahnbeläge oft nur schwer entfernen. Hier entsteht häufig Karies. Bei der Fissurenversiegelung werden diese Spalten mit Kunststoff ausgefüllt. Die Ansiedlung von Zahnbelägen wird so verhindert. Gleichzeitig sind diese Bereiche dann leichter zu putzen. Frisch durchgebrochene Zähne sind besonders kariesempfindlich. Deshalb ist die Fissurenversiegelung vor allem wichtig bei Kindern und Jugendlichen.

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Vitamin A

Das in der aronal® forte Zahnpaste enthaltene Vitamin A (Retinylpalmitat) stärkt und kräftigt das Zahnfleisch und schützt vor Zahnfleischbluten und -entzündungen.

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Weiße Zähne

Modisches Schönheitsideal. Natürliche Zähne sind aber nie völlig weiß, sondern haben eine lebendige Eigenfarbe. Die Anwendung von "weißenden" Zahnpasten bzw. von Bleichmitteln sollte immer in Absprache mit dem Zahnarzt erfolgen.

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X-Borsten

elmex® interX Zahnbürste mit höher stehenden X-Borsten.

Die schwer zugänglichen Zahnzwischenräume sind besonders kariesgefährdet. Herkömmliche Zahnbürsten reinigen an den Zahnzwischenräumen meist nur unzureichend. Die X-Borsten der elmex® interX Zahnbürsten reinigen bis in die Zahnzwischenräume. Sie sind damit herkömmlichen Zahnbürsten überlegen und helfen so, Karies wirksam vorzubeugen, ersetzen aber nicht Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten.
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Xerostomie

Starke Mundtrockenheit durch Mangel an Speichel. Kann als Begleiterscheinung von Erkrankungen auftreten, aber auch durch Medikamente, wie orale Antidiabetika, blutdrucksenkende Mittel und Psychopharmaka, hervorgerufen werden oder durch Bestrahlung der Speicheldrüsen entstehen. Weil die Remineralisation durch den Speichel unterbunden ist, zeigen Patienten mit reduziertem Speichelfluss ein hohes Kariesrisiko. Besonders intensive kariesprophylaktische Maßnahmen sind notwendig. Wichtig hierbei ist die regelmäßige, evtl. sogar mehrmals tägliche Fluoridierung mit einer Zahn- oder Mundspülung. Der Zahnarzt kann in solchen Fällen auch die häufige Löffelapplikation von elmex® gelée empfehlen.

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Xylit

Süß schmeckende Substanz (Zuckeralkohol), die weniger kariesauslösend ist als "normale" Zucker wie Saccharose oder Glucose. Xylit besitzt eine ähnliche Süßkraft wie Zucker, ist allerdings sehr teuer in der Herstellung. Wird zum Beispiel in zahnschonenden Kaugummis oder Fruchtbonbons eingesetzt. Kann in größeren Mengen abführend wirken.

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Zahn

Der menschliche Zahn im Schnittmodel.

Zähne gehören zusammen mit den Knochen zum Hartgewebe des Menschen. Sie dienen hauptsächlich der Nahrungszerkleinerung. Jeder Zahn besteht aus Krone (über dem Zahnfleisch) und Wurzel (unterhalb des Zahnfleisches). Den Übergang nennt man Zahnhals. Die Wurzelspitzen sind offen; Blut und Nervenbahnen führen durch die Wurzelkanäle in die Zahnhöhle hinein und bilden das Zahnmark (Pulpa), das von Zahnbein (Dentin) umschlossen ist. Im Kronenteil wird das Zahnbein (Dentin) vom Zahnschmelz überdeckt, der härtesten Substanz unseres Körpers. Er ist jedoch empfindlich gegen Säureangriffe.
Zähne stehen im sogenannten Zahnhalteapparat, auch Zahnbett (Parodont) genannt. Es besteht aus Zahnfleisch (Gingiva), knöchernem Zahnfach (Alveole), Wurzelhaut oder Faserapparat (Desmodont) und Zahnzement. Der Zahn ist nicht fest mit dem Knochen verwachsen, sondern mit Hilfe des Faserapparates im Zahnfach (Alveole) elastisch aufgehängt. Dadurch wird verhindert, dass der Zahn bricht, wenn wir z.B. auf ein Steinchen in der Nahrung beißen.

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Zahnbelag

Zahnbelag, durch Anfärbung sichtbar gemacht.

Zäher Belag, der sich auf den Zahnoberflächen, vor allem in den Fissuren der Backenzähne in den Zahnzwischenräumen und entlang dem Zahnfleischrand festsetzt. Plaque besteht zum größten Teil aus Bakterien. In 1 mg nasser Plaque findet man ca. 250 Millionen Bakterien. In einem Milligramm Nassgewicht Zahnbelag befinden sich etwa 100 bis 300 Millionen (100.000.000 bis 300.000.000) Keime. Sie sind so klein, dass man sie nur mikroskopisch erkennen kann.

Viele dieser Bakterien sind für die Produktion von zahnschädigenden Säuren verantwortlich. Der Speichel, der diese Säuren neutralisieren könnte, hat bei dieser "Übermacht" kaum noch eine Wirkung.

Außerdem scheiden einige Bakterien Substanzen aus, welche den Zahnbelag klebrig und zäh haftend machen.

Deshalb kann Plaque nur mechanisch – also unter Verwendung von Zahnbürste und Zahnpasta – entfernt werden. Plaquebedeckte Zähne fühlen sich mit der Zunge "pelzig" an, plaquefreie Zähne sind angenehm glatt.

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Zahnbettentzündung

Entzündliche Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodont). Unbehandelt führt sie zu Zahnlockerung und schließlich Zahnverlust. Sie geht einher mit dem Auftreten bestimmter Bakterien im Zahnbelag. Im Gegensatz zur Gingivitis (Zahnfleischentzündung) sind die Parodontitis-Schäden nicht völlig reparabel. Allerdings kann das Fortschreiten der Krankheit durch professionelle Belagsentfernung, regelmäßige zahnärztlichen Kontrollen und gute Mundhygiene verlangsamt werden.

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Zahnbürste

Gebräuchlichstes Hilfsmittel zur Entfernung bakterieller Zahnbeläge. Wichtige Auswahlkriterien sind: - Nicht zu großer Bürstenkopf - Stabiler Griff, der bequem gefasst werden kann - Abgerundete und polierte oder konisch geformte weiche Borsten aus Kunststoff.
Kleinkinder mit ihrer kleineren Mundhöhle benutzen die elmex® Lern-Zahnbürste. Ab ca. dem 5. Lebensjahr ist die Umstellung auf die elmex® interX JUNIOR Zahnbürste oder aronal® öko-dent für Kinder angezeigt. Ca. ab dem 12. Lebensjahr sollte eine Erwachsenen- Zahnbürste verwendet werden. Patienten mit freiliegenden Zahnhälsen sollten eine Zahnbürste mit besonders weichen Borsten z.B. die elmex® interX SENSITIVE Zahnbürste verwenden. Für Patienten die zu Entzündungen des Zahnfleischs neigen, ist die meridol® Zahnbürste besonders geeignet.

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Zähneputzen

Zahnreinigung ist nur effektiv, wenn sie nach einer gleichbleibenden, auf die jeweilige Person angepassten Systematik erfolgt.
Eine Basismethode für Kleinkinder (ab 2 bis 3 Jahren) stellt die KAI-Systematik dar, bei der zuerst die Kauflächen, dann die Außen- und schließlich die Innenflächen gereinigt werden.
Eine Zahnputztechnik für Erwachsene, bei der die Bürste schräg (45° Winkel) am Zahnfleischrand angesetzt und mit kleinen, rüttelnden Bewegungen über die Zähne geführt wird. So werden Zähne und Zahnfleischrand gut gereinigt. Die Auswahl der angemessenen Zahnputztechnik sowie eine entsprechende Unterweisung sollte individuell in der zahnärztlichen Praxis erfolgen.

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Zahnfleischentzündung

Zahnfleischentzündung wird durch Stoffwechselprodukte von Bakterien (Plaque) ausgelöst, die den Zahnfleischsaum besiedeln. Wichtigstes Anzeichen sind Schwellung und Bluten des Zahnfleischs. Damit die Entzündung ausheilen kann, müssen die bakteriellen Beläge vor allem am Zahnfleischsaum möglichst vollständig beseitigt werden, am besten mit einer weichen und sanften Zahnbürste wie z.B. der meridol® Zahnbürste mit ihren mikrofeinen Borstenenden. meridol® Zahnpasta fördert die Regeneration von gereiztem Zahnfleisch und hemmt die Plaqueneubildung. meridol® Mundspül-Lösung schützt wirksam vor Gingivitis und fördert das ökologische Gleichgewicht in der Mundhöhle.

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Zahnfleischbluten

Wichtigstes Anzeichen einer Zahnfleischentzündung: Das Zahnfleisch blutet, tut aber meist nicht weh. Damit die Entzündung ausheilen und das Bluten abklingen kann, müssen die bakteriellen Beläge vor allem am Zahnfleischsaum möglichst vollständig beseitigt werden, am besten mit einer weichen und sanften Zahnbürste wie z.B. der meridol® Zahnbürste mit ihren mikrofeinen Borstenenden. meridol® Zahnpasta fördert die Regeneration von gereiztem Zahnfleisch und hemmt die Plaqueneubildung. meridol® Mundspül-Lösung schützt wirksam vor Gingivitis und fördert das ökologische Gleichgewicht in der Mundhöhle.

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Zahnfleischrückgang

Rückbildung des Zahnfleischs nach entzündlichen Prozessen (Gingivitis, Parodontitis) oder durch Verletzung der Gingiva an einzelnen Zähnen, z. B. durch falsche Zahnputztechniken (meist durch horizontales Schrubben und/oder zuviel Druck). Zahnfleischschwund kann nicht mehr rückgängig gemacht, sondern höchstens durch Gewebetransplantation gebessert werden. Die durch Zahnfleischrückgang freiliegenden Zahnhälse sind besonders empfindlich gegenüber Karies sowie äußeren Reizen wie heiß, kalt, süß, sauer oder Berührungen und bedürfen daher besonderer Pflege. Die elmex® SENSITIVE Zahnpasta, Zahnbürste und Zahnspülung sind optimal auf den Problembereich freiliegende Zahnhälse abgestimmt und schützen nachhaltig vor Zahnhalskaries. Zusammen bilden sie das elmex® SENSITIVE Schutzsystem für freiliegende Zahnhälse und schmerzempfindliche Zähne.

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Zahnhalskaries

Das Dentin (Zahnbein) im Bereich freiliegender Zahnhälse hat keinen schützenden Schmelzüberzug oder Zahnzement und ist deshalb besonders kariesanfällig. Aus diesem Grund sollten spezielle Produkte für freiliegende Zahnhälse und schmerzempfindliche Zähne verwendet werden. Die elmex® SENSITIVE Zahnpasta, Zahnbürste und Zahnspülung sind optimal auf den Problembereich freiliegende Zahnhälse abgestimmt und schützen nachhaltig vor Zahnhalskaries und schmerzempfindlichen Zähnen. Zusammen bilden sie das elmex® SENSITIVE Schutzsystem für freiliegende Zahnhälse und schmerzempfindliche Zähne.

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Zahnhölzer

Die elmex® Zahnhölzer sind mit Aminfluorid getränkt, dass den Zahnschmelz härtet und die Neubildung von Plaque hemmt.

Aus weichem Holz hergestellte Hölzer mit dreieckigem Querschnitt, die zur Reinigung der Zahnzwischenräume dienen. Sie sind besonders geeignet für unterwegs, immer dann, wenn keine Gelegenheit zum Zähneputzen besteht. Zahnhölzer werden mit der flachen Seite zum Zahnfleisch in die Zahnzwischenräume eingeführt, um das Zahnfleisch nicht zu schädigen. Sie sollten Fluorid enthalten, um den Kariesschutz zu optimieren.

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Zahnmedizinische Fachhelferin

Mitarbeiterin des Zahnarztes, die die zahnärztliche Behandlung und Gesundheitsaufklärung unterstützt.

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Zahnmedizinische Prophylaxehelferin

Speziell für Prophylaxeaufgaben fortgebildete Mitarbeiterin des Zahnarztes.

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Zahnpasta

Aromatische, cremeartige Zubereitung mit Abrasivstoffen (sog. Putzkörper), die die Reinigungswirkung der Zahnbürste unterstützt. Zugesetzte Wirkstoffe verbessern die prophylaktische Wirkung. Die Zahnpaste sollte immer Fluorid gegen Karies enthalten. Zahnpasten sollten nach der gewünschten Wirkung und nicht ausschließlich nach dem Geschmack ausgewählt werden. So gibt es z.B. Spezialzahnpasten für Personen mit freiliegenden Zahnhälsen oder mit Zahnfleischentzündungen.

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Zahnputzmethode

Zahnreinigung ist nur effektiv, wenn sie nach einer gleichbleibenden, auf die jeweilige Person angepassten Systematik erfolgt.
Eine Basismethode für Kleinkinder (ab 2 bis 3 Jahren) stellt die KAI-Systematik dar, bei der zuerst die Kauflächen, dann die Außen- und schließlich die Innenflächen gereinigt werden.
Eine Basistechnik für Erwachsene ist z. B. die "Bass-Methode", bei der die Bürste schräg (45° Winkel) am Zahnfleischrand angesetzt und mit kleinen, rüttelnden Bewegungen über die Zähne geführt wird. So werden Zähne und Zahnfleischrand gut gereinigt. Die Auswahl der angemessenen Zahnputztechnik sowie eine entsprechende Unterweisung sollte individuell in der zahnärztlichen Praxis erfolgen.

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Zahnseide

Interdentalraumreinigung mit elmex® Zahnseide.

Kunststoff-Faden zur Reinigung der Zahnzwischenräume. Ca. 50 cm Zahnseide werden aus dem Spender entnommen, um beide Mittelfinger gewickelt und über die Daumen geführt. Der gespannte Faden wird im Oberkiefer vorsichtig in die Zahnzwischenräume eingeführt und auf - und abgestreift. Für die Reinigung im Unterkiefer die Zahnseide über die Zeigefinger-Kuppen führen. Wichtig ist, immer beide Zahnflächen des Zahnzwischenraums zu reinigen. elmex® Zahnseide besteht aus Polyamid, mit Aminfluorid getränkt und in den Varianten gewachst und ungewachst erhältlich.
elmex® Zahnseide gewachst besteht aus Polyethylen, elmex® Zahnseide ungewachst aus Nylon. Die beiden Zahnseiden bieten folgende Vorteile:
Effektive Entfernung von Zahnbelägen aus den Zahnzwischenräumen.
Beide Zahnseiden enthalten Aminfluorid.
Hohe Fluoridabgabe im Zahnzwischenraum.
Remineralisation des Zahnschmelzes im Zahnzwischenraum.
Guter Schutz vor Karies im Zahnzwischenraum..

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Zahnspülung

Gebrauchsfertige, fluoridhaltige Wirkstofflösung für zusätzlichen Kariesschutz, die bei den heutigen Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Ergänzung der täglichen Mundhygiene darstellt. Man unterscheidet Fluoridspülungen nach ihren Produktleistungen: Zahnspülungen, wie z.B. elmex® Kariesschutz Zahnspülung, dienen vor allem der Kariesvorbeugung. elmex® SENSITIVE Zahnspülung ist speziell geeignet für Personen mit freiliegenden Zahnhälsen und schmerzempfindlichen Zähnen. meridol® Mundspül-Lösung schützt wirksam vor Zahnfleischentzündung (Gingivitis), Zahnbettentzündung (Parodontitis) und Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis) und sorgt für das ökologische Gleichgewicht in der Mundhöhle.

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Zahnstein

Mineralisierte = verkalkte, harte Zahnbeläge. Sie bilden sich überall dort, wo bakterielle Zahnbeläge lange genug liegen bleiben, um Mineralien einzulagern. Die Verkalkung beginnt bereits nach ca. 24 Stunden. Vorzugsweise bildet sich Zahnstein an den Stellen der Mundhöhle, an denen die Speicheldrüsen in die Mundhöhle münden. Diese Stellen liegen innen an den unteren Schneidezähnen (Mündung der Unterzungendrüsen) und außen an den oberen vorderen Backenzähnen (Mündung der Ohrspeicheldrüse). Zahnstein kann sich nicht nur oberhalb des Zahnfleischrandes bilden, sondern auch unterhalb und wird dann Konkrement / Konkremente genannt.
Konkremente entstehen durch die Einlagerung von Mineralien und Blutbestandteilen in bakterielle Zahnbeläge und sind besonders hart und schwer zu entfernen.
Zahnstein kann nicht durch Zähneputzen entfernt werden, sondern nur in der zahnärztlichen Praxis.

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Zahnverfärbung

Die Zähne sind von einem unsichtbaren, dünnen Überzug bedeckt (Schmelzoberhäutchen / Pellikel). Hier können körperfremde Farbstoffe eingelagert werden und zu Verfärbungen führen. Diese Farbstoffe stammen meist aus der Nahrung (aus Früchten, gefärbten Lebensmitteln, Tee, Kaffee, Rotwein etc.) und aus Tabakwaren (Teer). Gute Mundhygiene und professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt verhindern bzw. beseitigen Verfärbungen.

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Zahnwechsel

Wechsel von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr. Der Zahnwechsel erfolgt nach und nach, so dass die Gebissfunktion über die gesamte Zeit gewährleistet ist. Die ersten bleibenden Zähne sind die Sechsjahrmolaren, die etwa im 6. Lebensjahr hinter den Milchmolaren in die Mundhöhle durchbrechen, und die bleibenden Schneidezähne. Zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr werden dann die Eckzähne ersetzt. Etwa im 12. Lebensjahr brechen die zweiten Molaren und - evtl. erst im Erwachsenenalter - die Weisheitszähne durch. Mit dem Durchbruch der Sechsjahrmolaren (also etwa mit Beginn der Schulzeit) sollte von der Kinderzahnpasta auf eine Zahnpasta mit „normalem“ Fluoridgehalt umgestellt werden. Gleichzeitig sollten die neu durchgebrochenen bleibenden Zähne durch die wöchentliche Anwendung von elmex® gelée besonders intensiv vor Karies geschützt werden.

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Zahnzwischenraumbürsten

Hilfsmittel zur gezielten Entfernung der bakteriellen Zahnbeläge zwischen den Zähnen, insbesondere bei größeren Zahnzwischenräumen. Man unterscheidet vor allem zylindrische und konische Interdental-Bürstchen.
Wir verwenden in unserer Praxis die Zahnzwischenraumbürsten der Firma Curaden (Schweiz), hier haben wir die Wahl zwischen 15 verschiedenen Bürstengrößen, deutsche Anbieter haben meist nur drei verschiedene Größen im Programm. Sie können die speziell für Sie bestimmten Bürstchen in unserem Prophylaxe-Shop erwerben.

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Zahnzwischenraumkaries

Karies im Zahnzwischenraum tritt wegen der oft vernachlässigten Reinigung der Zahnzwischenräume sehr häufig auf. Schutz bietet eine regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume, vor allem unter Anwendung aminfluoridhaltiger Produkte. Aminfluoride bilden auf allen Zahnoberflächen eine Deckschicht, die vor Säureangriffen schützt.

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Zinnfluorid/Aminfluorid

Aminfluorid/Zinnfluorid fördert die Regeneration von irritiertem Zahnfleisch und beugt Zahnfleischproblemen wirksam vor.

International patentierte Wirkstoffkombination in den meridol® Präparaten. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass diese Kombination die Regeneration von irritiertem Zahnfleisch fördert und so Zahnfleischproblemen wirksam vorbeugt.

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Zucker

Kleine, leicht spaltbare Kohlenhydrate, die von den Bakterien des Zahnbelags zu Milchsäure abgebaut werden und so auf Dauer Karies auslösen können. Zucker in Lebensmitteln tragen so unterschiedliche Bezeichnungen wie Saccharose, Glucose, Glucosesirup, Fructose, Maltose, Malzextrakt. Sie sind alle kariogen. „Zuckerfreie“ Lebensmittel müssen lediglich frei von Saccharose sein. Sie können also durchaus andere kariogene Substanzen enthalten.

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Zuckeraustauschstoffe

Süß schmeckende Substanzen, die weniger kariesauslösend sind als "normale" Zucker wie Saccharose oder Glucose. Gebräuchliche Zuckeraustauschstoffe sind die Zuckeralkohole Sorbit, Mannit und Xylit. Sie besitzen eine ähnliche Süßkraft wie Zucker, wirken allerdings in größeren Mengen oft abführend. Produkte, die Zuckeraustauschstoffe enthalten, führen nicht zu einer Säureproduktion in der Mundhöhle. Sie dürfen das Signet "Zahnmännchen" tragen.

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Zuckerfrei

Als „zuckerfrei“ dürfen alle Lebensmittel bzeichnet werden, die keinen Haushaltszucker (Saccharose) enthalten. Andere kariesauslösende Substanzen können dagegen durchaus enthalten sein. Dies kann nur durch genaue Prüfung der Inhaltsstoffliste festgestellt werden. Ein Hinweis: die Endung „-ose“ deutet auf die Möglichkeit des Abbaus durch Belagsbakterien zu Säuren und damit auf ein Kariesrisiko.

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Zuckerersatzstoffe

Kalorienfreie, nicht kariesauslösende Süßstoffe wie Saccharin, Zyklamat und Aspartam. Sind bis zu 300mal süßer als Haushaltszucker.

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Zungenreiniger

Wissenschaftlich erprobte Ergänzung zur Zahnbürste. Beseitigt Bakterienablagerungen auf der Zunge. Sorgt für Atemfrische und erhöht das Geschmacksempfinden.

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